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Wie finde ich raus, ob ein Babysitter gut ist?

Zuletzt geändert: 21.10.2026
4 Min. Lesezeit
Nanny hält Baby im Arm. Die beiden lachen gemeinsam und haben Spaß
Die Suche nach einem guten Babysitter fühlt sich für Eltern oft wie die Suche nach der Nadel im Heuhaufen an. Immerhin geht es darum, ihre Kinder in fremde Hände zu geben. Einen noch größeren Vertrauensbeweis gibt es quasi nicht! Worauf es bei einem guten Babysitter ankommt und wie du die Suche erfolgreich gestaltest, liest du hier.

Definiere deine Anforderungen

Überlege zuerst, wann und wofür du Betreuung brauchst: feste Nachmittage, einzelne Abende oder spontane Einsätze?
Wichtig sind vor allem drei Punkte: Hat die Person zu deinen Zeiten Zeit, betreut sie gern Kinder in diesem Alter und kommt sie gut zu euch?
Alles Weitere wie Erfahrung oder Lieblingsaktivitäten kannst du im Gespräch klären. Am Ende zählt, dass die Chemie stimmt.

Recherche und Empfehlungen

Eine gründliche Recherche ist superwichtig. Frage deshalb in deinem Freundes- und Bekanntenkreis nach Empfehlungen oder nutze Online-Plattformen wie Wonda, um potenzielle gute Babysitter zu finden. Diese Plattformen bieten den Vorteil, dass du die Profile der Babysitter einsehen und direkt mit ihnen kommunizieren kannst. Gute Referenzen früherer Familien oder Empfehlungen aus dem Bekanntenkreis trennen schon mal die Spreu vom Weizen.

Persönliches Vorstellungsgespräch

Was andere sagen, ist letztendlich aber nur zweitrangig. Denn du und deine Kids müssen mit der Wahl des Babysitters happy sein. Deshalb ist ein persönliches Treffen (oder auch zwei, drei!) wichtig, um den Babysitter besser kennenzulernen. Triff dich zunächst in einer neutralen Umgebung, wie einem Café oder vielleicht sogar einem Spielplatz, um ein erstes Gefühl für die Person zu bekommen. Wenn das Treffen positiv verläuft, lade den Babysitter zu einem weiteren Treffen nach Hause ein, bei dem auch dein Kind anwesend ist. So kannst du beobachten, wie die beiden miteinander interagieren.

Erste Hilfe und Sicherheit

Ein guter Babysitter ist nicht nur kreativ, empathisch und geduldig mit deinen Kids, sondern sollte auch ein Ass in Erster Hilfe sein. Zu wissen, wie man in Notfällen reagieren muss, sollte oberste Priorität haben. Immerhin trägt der Babysitter die Verantwortung, wenn du nicht da bist. Dies gibt dir erstens die Sicherheit, dass dein Kind in guten Händen ist und zweitens kannst du dann auch wirklich entspannen, wenn du nicht zu Hause bist.

Vertrauen und Beziehung

Auch wenn man die Auszeit noch so sehr will und braucht, will man als Eltern immer wissen, ob es den Kleinen gut geht. Deshalb sind eine offene Kommunikation und regelmäßige Updates über den Tag hinweg superwichtig. Das schafft nicht nur ein Stück weit Kontrolle, sondern auch Sicherheit und Vertrauen. Am besten fährst du, wenn du den Babysitter wie einen Freund oder ein Familienmitglied siehst, der gerne Zeit mit deinem Kind verbringt – mit dem Unterschied, dass er eben dafür bezahlt wird. Über kurz oder lang wird sich der Babysitter sowieso wie ein Familienmitglied anfühlen.
Junge mit gebasteltem Herz

Checkliste auf einen Blick

Hierauf solltest du bei der Babysitter-Suche unbedingt achten:
  • Erweitertes Führungszeugnis: Lass dir ein aktuelles erweitertes Führungszeugnis zeigen. Der Babysitter beantragt es mit einer kurzen schriftlichen Bestätigung von dir beim Bürgeramt oder online beim Bundesamt für Justiz (ca. 13 Euro).
  • Probetreffen: Plane mindestens ein Probetreffen ein, um die Interaktion zwischen Babysitter und Kind zu beobachten. Achte vor allem auch darauf, ob dein Kind den Babysitter mag oder sich komisch verhält.
  • Referenzen: Frage nach Referenzen früherer Familien.
  • Erste Hilfe: Vergewissere dich, dass der Babysitter in Erster Hilfe geschult ist.
  • Kommunikation: Der Babysitter sollte dich regelmäßig über den Verlauf der Betreuung informieren.
  • Bauchgefühl: Vor allem Mütter haben den sogenannten sechsten Sinn und oft ein untrügliches Bauchgefühl. Höre also darauf, wenn es darum geht, einen Babysitter für dein Kind zu finden und nimm auch die Gefühle deines Kindes diesbezüglich ernst. Wenn es sich nicht gut anfühlt, ist es kein Match.
Jeder, der selbst Kinder hat, weiß, wie schwer es sich anfühlen kann, sein Kind guten Gewissens in fremde Hände zu geben. Gerade weil es so schwer ist, einen guten und qualifizierten Babysitter zu finden! Umso schöner, dass es Plattformen wie Wonda gibt, die die Suche enorm erleichtern. Also probier’s aus!

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